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Sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigung und Gewalt im organisierten Sport

Studie „SicherImSport“

Schutzkonzepte für alle Sportvereine erforderlich

Sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigungen und Gewalt werden häufiger außerhalb als innerhalb des Sports erlebt. Und 90% der Betroffenen, die missbräuchliche Erfahrungen gemacht haben, geben an, dass sie dennoch allgemein gute bis sehr gute Erfahrungen mit dem Vereinssport gemacht haben – wobei sich sicherlich ein Teil der Betroffenen nicht mehr in Vereinsstrukturen befindet und so auch nicht befragt werden konnte.

Gefördert vom Landessportbund (LSB) NRW wurde die Breitensport-Studie „SicherimSport“ von der Uniklinik Ulm sowie der Sporthochschule Köln durchgeführt und nun vorgestellt. Online wurden 4367 Mitglieder von Sportvereinen befragt, die mindestens 16 Jahre alt waren. In einem zweiten Modul wurden rund 300 Sportverbände in fünf Bundesländern bezüglich der Relevanz und Bedeutung von sexualisierter Gewalt in ihren Aufgabenstellungen um Einschätzung gebeten.

Fazit :

Es handelt sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das auch den Sport betrifft und kein Verein kann sich darauf berufen, dass es sich um Einzelfälle handelt!

Der LSB NRW stellt seit ca. 10 Jahren Arbeitsmaterialien und Unterstützungsleistungen zum Thema zur Verfügung und hat gemeinsam mit dem Sportministerium NRW das Qualitätsbündnis „Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ unter das Motto „Schweigen schützt die Falschen“ gestellt.

In Mönchengladbach haben der Stadtsportbund (SSB) und Zornröschen ihre Kooperation intensiviert, um Vereinen auf dem Weg zu einem Schutzkonzept zu helfen.

Der SSB bietet den Sportvereinen hierzu entsprechende Unterstützung und Beratung zur Prävention und Intervention sexualisierter und interpersonaler Gewalt im Sport. Er hat im Juni 2022 sein eigenes Schutzkonzept auf der Mitgliederversammlung verabschiedet und strebt durch u. a. folgende Maßnahmen die Mitgliedschaft im Qualitätsbündnis des LSB NRW an: Entwicklung von fachspezifischen Konzepten zur Prävention, Information und Sensibilisierung (Informationsveranstaltungen, Workshops), Unterstützung bei der Entwicklung von Risikoanalysen und Handlungsleitfäden, Qualifizierung von Ansprechpersonen und Aufbau eines sozialen Netzwerkes wie die Kooperation mit Zornröschen.

Das im Auftrag von Zornröschen entwickelte Theaterstück „ab!pfiff“ dient der Sensibilisierung sexueller Übergriffe im Sport. Es richtet sich an Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren und verdeutlicht die unterschiedlichen Formen sexueller Grenzverletzungen in diesem Bereich. Es thematisiert sexuelle Übergriffe durch Trainer*innen und Jugendliche, Kontaktanbahnung im Internet, sowie bloßstellenden Bemerkungen über den eigenen Körper und die sexuelle Orientierung. In einem anschließenden Workshop wird mit den Jugendlichen gemeinsam das gesehene Theaterstück reflektiert.

Oberstes gemeinsames Ziel des SSB und Zornröschen ist es, ein Problembewusstsein für das Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ zu schaffen. Es gilt zu enttabuisieren, eine klare Haltung zu signalisieren und ein Klima von Transparenz und Offenheit sowie Handlungssicherheit aller Personen miteinander zu schaffen.

Ein Schutzkonzept und die aktive Auseinandersetzung mit dem Thema schützten so weit wie möglich und alltagsnah vor den sportbezogenen Risiken sexualisierter und interpersonaler Gewalt.

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