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Telefon 0 21 61 - 20 88 86 |
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Das kennst du bestimmt auch:

Dich selbst unter Druck setzen, bis es nicht mehr geht! Alles dafür tun, damit keiner merkt, was dir passiert ist! Jungen wird oft vermittelt, stark, „obercool“ und „mit viel Power“ alle Gelegenheiten meistern zu müssen.
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Auch wenn das nur Helden in Filmen und Videos schaffen, gibt es noch viele Jungen, die glauben, dass sie - keine Ängste haben dürfen
- alles alleine durchstehen müssen
- alles unter Kontrolle haben müssen
- immer stark sein müssen
- nicht weinen dürfen
- immer aktiv sein müssen
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Dadurch haben Jungen für Verletzungen und sexuelle Übergriffe häufig keine Worte. Wir wissen, dass viele Jungen sich schuldig fühlen und sich für das schämen, was ihnen passiert ist: - weil sie sich nicht oder nicht rechtzeitig gewehrt haben
- weil ihnen eingeredet wurde, dass sie es doch selbst wollten
- oder vielleicht dafür Geschenke bekommen haben.
Hol dir Hilfe! Du kannst dich an uns wenden, wenn du selbst sexuell missbraucht wirst oder wurdest, jemanden kennst, dem dies passiert, oder du dich über das Thema informieren möchtest. Du kannst mit uns sprechen, ohne deinen Namen nennen zu müssen. Wir informieren, beraten und überlegen gemeinsam mit dir Lösungsmöglichkeiten. Ohne dein Einverständnis nehmen wir weder Kontakt zu deinen Eltern, zum Jugendamt, zur Polizei noch zu sonst jemandem auf. Wenn du anzeigen möchtest, beraten und unterstützen wird dich. (Link: Flyer Prozessbegleitung für jugendliche Zeugen). Du kannst uns anrufen, einen Termin für ein persönliches Gespräch ausmachen (zu dem du jemanden, dem du vertraust, mitbringen kannst) oder du besuchst unseren Chat. (Link: online-Beratung) |

Was du wissen solltest: Etwa jeder 10. Junge und jedes 4. Mädchen erlebt sexuelle Übergriffe durch Erwachsene oder ältere Jugendliche. Meistens sind Täter/Täterinnen dir bekannte und vertraute Menschen wie Onkel, Tante, Vetter, Lehrerin, Pfarrer, Trainer, Väter, Mütter und Nachbarn. Sie haben oft auch tolle Seiten und sind nicht immer nur „Schweine“. Sie wissen, dass das, was sie tun, nicht in Ordnung ist. Deswegen erklären sie den sexuellen Missbrauch zum „gemeinsamen Geheimnis“. |

Du hast keine Schuld! Die Verantwortung für den sexuellen Missbrauch trägt ganz allein der Täter/die Täterin – auch wenn die Berührungen teilweise schöne Gefühle ausgelöst haben. Du bist nicht schuldig! |

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